Silhuetten

Goldstreifen und Schatten – stille Begegnung in Aquarell

Diese kleinen Aquarelle leben von der Spannung zwischen Fläche und Figur, Abstraktion und Andeutung. Ein goldfarbener Balken zieht sich quer über das weiße Papier – wie ein Lichtstreifen, ein Bild in einem Bild oder eine Grenze zwischen Raum und Bedeutung.

Davor steht eine einzelne Silhouette oder ein stilles Paar – reduziert auf das Wesentliche, wie Besucher in einer Galerie. Sie scheinen zu betrachten, innezuhalten, in Beziehung zu treten mit dem goldenen Streifen. Ihre langen Schatten fallen in den leeren Raum, als stilles Echo ihres Daseins.

Die Komposition bleibt offen, reduziert, doch voller Assoziationen. Wer beobachtet wen? Ist es ein Moment der Kontemplation oder eine Erinnerung an ein flüchtiges Innehalten? Diese kleinen Bilder laden dazu ein, sich selbst zwischen Licht und Schatten zu verorten.

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